Die Zellen unserer Haut können sich unser ganzes Leben lang teilen. Das machen die Zellen auch alle 4 Wochen (28 Tage), um sich als Schutzmantel täglich zu bewähren. Das größte und schwerste Organ (bis zu 2 Quadratmeter und 10 Kilogramm) des Menschen ist zudem auch das sensibelste, wenn man die Tastfunktion miteinrechnet. Die Kinderdermatologie München sorgt schon von Beginn des Lebens an dafür, dass die Haut gesund und rein bleibt. Das wenige Millimeter dicke Organ ist auch von Beginn an sehr wichtig, nicht nur was den Schutz vor Stößen und Druck betrifft. Doch wie ist eigentlich der Aufbau der Haut?

Der Aufbau der Haut

Unsere Haut ist zwar sehr dünn, dennoch besteht der Aufbau der Haut aus drei verschiedenen Schichten:

  • Die Oberhaut – Epidermis: Auch wenn der Name „Oberhaut“ schon darauf hindeutet, dass dieser Teil des Organes nach außen tast- und sichtbar ist, stimmt das nur bedingt. Über der Oberhaut liegt nämlich noch eine dünne Schicht aus Fett, Schweiß und Talg. Diese Schicht ist essentiell um Bakterien und Pilze vor dem Eindringen abzuhalten. Des Weiteren kann auch das Wasser diese Grenze nach außen nicht überwinden. Darunter findet man die Hornschicht, also dieser Teil der Haut, der sich alle 4 Wochen erneuert. Täglich werden somit 14 Gramm Haut abgestoßen, was sich im Alter jedoch reduziert. Für Sonnenanbeter ist jedoch die nächste Schutzschicht von Bedeutung: Diese beinhaltet die Pigmente oder besser gesagt die Melanozyten, die für unseren braunen Teint sorgen.
  • Die Lederhaut – Cutis: Die Lederhaut ist um einiges dicker als die Oberhaut und sorgt für die Elastizität und Flexibilität der Haut. Des Weiteren ist die Wärmeregulation der Haut hier zu finden, da dieser Teil sehr stark mit Blutgefäßen durchzogen ist. Zusätzlich angesiedelte Nervenenden und Rezeptoren sorgen für die Weiterleitung von Reizen.
  • Die Unterhaut – Subcutis: Die Fettschicht der Unterhaut sorgt für das Nahrungsdepot, das Wärmepolster und als Stoßschutz. Neben den Schweißdrüsen, die wasserlösliche Ausscheidungsstoffe abgeben, befinden sich hier auch Verbindungen zu Knochen und Muskulatur.

Generell ist die Haut von unzähligen Drüsen durchzogen. Talgdrüsen, die man auch „holokrine Drüsen“ nennt, geben Ihre Abfallstoffe nach außen ab und sind vor allem sehr dicht auf dem Kopf zu finden. Schweißdrüsen geben ebenfalls Abfallstoffe ab und bilden verknäulte Kanäle in unserer Haut. Etwa 3 mio. Schweißdrüsen münden somit in der Hautoberfläche.

Der Aufbau der Haut wurde nun klar dargestellt. Hier werden alle Funktionen der Haut noch einmal zusammengefasst:

  • Sie schützt unseren Körper vor Stößen und Druck.
  • Wasser, Mikroben, kleine Lebewesen, Viren und Bakterien sowie UV-Strahlen können die Schichten nicht durchdringen.
  • Der Wärmehaushalt wird hier reguliert.
  • Gefühle wie Wut, Schreck und Angst werden durch die Verfärbung der Haut oder durch Schwitzen ausgedrückt.
  • Die Tastfunktion ist für unser Überleben unabdingbar.

Wenn die Haut krank ist

Auch die Haut kann wie jedes andere Organ erkranken. Gängige Krankheiten in westlichen Ländern sind die Kontaktallergie, Neurodermitis oder Akne. Aber auch Ekzeme, die Schuppenflechte, der Herpes-Virus, Krebs, bakterielle oder Pilzinfektionen sind weit verbreitet und können je nach Aufbau der Haut schwerwiegend sein. Auch wenn Hygiene wichtig ist, trägt vor allem das übermäßige Waschen zur Krankheit bei. Durch Stress, schlechte Ernährung und Schadstoffe in der Luft wird unsere Haut gereizt und entwickelt so eine Unverträglichkeit. Als „Spiegel der Seele“ zeigt unsere Haut was in uns passiert. Egal ob psychische oder physische Krankheiten, sie werden jedenfalls durch Juckreiz, trockene oder gerötete Stellen sowie Hautkrankheiten nach außen sichtbar. Deshalb sind Massagen und Akupunktur in vielen Teilen der Welt maßgebend für die Innere Gesundheit.

Um eine Krankheit früh zu erkennen, am besten schon im Kindesalter, kommen Sie mit Ihrem Nachwuchs in die Kinderdermatologie München. Ein kurzer Check-Up bewahrt die Haut vor Krankheiten oder deckt diese im Frühstadium auf. Mehr zum Aufbau der Haut erfahren Sie bei der Sprechstunde.
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