Eine klare, ebenmäßige Haut ist der Traum vieler Frauen. Diesen kann man sich mittlerweile ganz leicht erfüllen. Viele Frauen greifen für die Reinigung der Haut zu Peelings, doch neben denen, die man in der Drogerie kaufen kann, gibt es auch die sogenannten chemischen Peelings. Auch sie werden dafür eingesetzt das Hautbild zu verfeinern, jedoch gehen diese tiefer in die Haut und die Wirkung ist viel besser. Auch diese Peelings kann man Online bestellen oder sie in bestimmten Drogerien finden. Chemische Peelings sollten aber am besten von Ärzten am Patienten angewendet werden. Medizinische Kosmetik München erklärt Ihnen genaueres zu diesen Präparaten:

Aus was besteht ein chemisches Peeling?

 

Chemische Peelings bestehen aus stärkeren Substanzen und sind danach aufgeteilt wie tief sie in die Haut einwirken. Es gibt Oberflächenpeelings, mitteltiefe Peelings und die tiefen Peelings. Oberflächenpeelings enthalten meist Glykolsäure oder Salicylsäure. Obwohl Glykolsäure beliebter ist, ist die Anwendung von Salicylsäure klüger. Die Haut wird hierbei weniger gereizt, obwohl der selbe Effekt erzielt wird. Dadurch kann Salicylsäure auch für die tiefen chemischen Peelingverfahren genutzt werden. Dadurch das Salicylsäure so schonend ist, eignet es sich prima, wenn Sie unter empfindlicher Haut leiden. Mitteltiefe und tiefe Peelings enthalten oft die Stoffe TCA und Phenol. Da die Wirkung bei chemischen Oberflächenpeelings schon super ist, wird man bei den anderen wohl nur staunen können. Peelings mit TCA sind nicht nur für das Gesicht, sondern auch für andere Körperstellen super geeignet. Möchte man größere Falten bekämpfen so greift man am besten auf chemische Peelings mit Phenol zurück.

Vorteile und Nachteile von chemischen Peelings

 

Chemische Peelings sind bei vielen Problemen hilfreich. Die Haut kann durch sie deutlich glatter und ebenmäßiger werden. Sie entfernen Hautschüppchen und schaffen Abhilfe bei Akne und Aknenarben. Das chemische Peelingverfahren ist ein echtes Wundermittel, auch wenn es hier wissenschaftlich zur Sache geht. Bei Verfärbungen der Haut, welche auf zu viel Sonneneinstrahlung zurückzuführen ist, können chemische Peelings das Problem beheben und für einen gleichmäßigen Teint sorgen. Da die Wirkstoffe entzündungshemmend sind, ist die Haut lange Zeit von Pickelchen und Unreinheiten befreit. Bei Fältchen helfen die chemischen Peelings auch, jedoch sollten sie hier öfter angewendet werden. Sie regen nämlich die Collagenbildung an, welche nach und nach dafür sorgt, dass die störenden Fältchen immer weniger werden.

Leider können chemische Peelings nicht bei großen Poren in der Gesichtshaut helfen. Um diese zu verkleinern, reicht eine chemische Behandlung allein nicht aus. Rote Äderchen im Gesicht können auch nicht von einem Peeling verschwinden, aber je nach Hauttyp zumindest etwas vermindert werden.
Je nach Stärke und Tiefengrad des Peelings können nach der Behandlung Schwellungen und Rötungen auftreten. Ganz ohne ist diese Therapie also nicht. Jedoch kann man, statt eines tiefen Peelings, auch zwei mittlere Peelings anwenden um die Haut zu schonen, jedoch ist das Ergebnis dann nicht so ausgeprägt. Wenn man einen dunkleren Teint hat, und nicht unbedingt heller im Gesicht werden möchte, sollten chemische Peelings mit TCA verwendet werden, da Phenol oft eine bleichende Wirkung hat.

Welches chemische Peeling letztenendes am besten für Sie geeignet ist und welche Nachteile es bei Ihnen geben könnte, sollten Sie stets mit dem Hautarzt absprechen. Vorteile, Nachteile und Ergebnisse können nämlich von Frau zu Frau unterschiedlich sein.

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