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Venenprobleme – Welche es gibt und was Sie tun können

Venenbeschwerden können Menschen jeden Alters betreffen und sind oft mit Schmerzen verbunden. Die Venenprobleme und ihre Ursachen sind vielfältig. Welche Venenkrankheiten es gibt und wie sich diese behandeln lassen, erfahren Sie hier.

Sechs häufige Venenprobleme

Diese Liste soll nur mögliche Venenleiden aufgreifen, deckt jedoch nicht alle Krankheitsbilder ab. Welches Venenproblem bei Ihnen vorhanden ist, lässt sich nur durch eine eingehende hautärztliche Untersuchung feststellen.

Besenreiser

Besenreiser äußert sich in Form hellroter bis dunkelblauer Adern oder Flecken, welche durch die Haut schimmern. Sie treten in der Regel an den Beinen isoliert an einer Vene auf, ohne dass tiefer liegende Gefäße betroffen sind. Besenreiser ist harmlos und daher eher ein kosmetisches Venenproblem.

Krampfadern

Krampfadern (Varizen) sind krankhaft erweiterte Venen. Diese scheinen als geschwollener, schlängelnder oder knotiger Strang durch die Haut und kommen meist an den Beinen und Füßen vor. An sich sind Krampfadern kein großes Problem. Jedoch können Sie Anzeichen einer ernstzunehmenden Erkrankung sein und sollten deshalb ärztlich untersucht werden.

Venöse Insuffizienz (Venenschwäche)

Schreiten Krampfadern weiter fort, kann es zur venösen Insuffizienz (Venenschwäche) kommen. Das bedeutet, dass die Venen zu schwach sind, um das sauerstoffarme Blut ausreichend zum Herzen zu transportieren. Dieses Venenproblem ist somit gefährlich und sollte schnellstmöglich ärztlich behandelt werden.

Venenthrombose

Entsteht in der Vene ein Blutgerinnsel, so handelt es sich um Venenthrombose. Diese äußert sich in geröteten oder blauen Stellen an den Beinen und starken Schmerzen. Diese Venenerkrankung kann leider schnell lebensbedrohlich werden. Suchen Sie bei den genannten Symptomen umgehend einen Arzt auf.

Postthrombotisches Symptom

Aufgrund von hohem Druck in den Venen kann Flüssigkeit in das umliegende Gewebe austreten. Es entstehen Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) und Schwellungen, was als Postthrombotisches Symptom bezeichnet wird.

,,Offenes Bein’’

So bezeichnet man nässende Wunden und Geschwüre am Unterschenkel, die nur schwer abheilen können. Die Krankheit ist durch genetische Venenschwäche und venöse Durchblutungsstörungen bedingt.

Welche Symptome deuten auf Venenerkrankungen hin?

Menschen mit Venenbeschwerden leiden meist unter Schwellungen und Schmerzen in den Beinen.
Adern sind leicht sichtbar. Vermehrte Krampfadern.
Wärme sowie langes Stehen oder Sitzen macht Betroffenen zu schaffen.

Gehen Sie auf jeden Fall bei langanhaltenden Symptomen zum Arzt, um eine eventuell bedrohliche Venenerkrankung schnell zu erkennen und therapieren zu können.

Ursachen für Venenprobleme

Die Ursachen für die Entwicklung von akuten und chronischen Venenerkrankungen sind vielfältig. Hier eine Auswahl an möglichen Gründen, die Venenprobleme bedingen können:

Alkohol- und Zigarettenkonsum

Tabak und Alkohol lassen Blutgefäße schneller altern und können so Venenprobleme, wie z.B. eine Venenschwäche, hervorrufen.

Schwaches Bindegewebe

Bei einem schwachen bzw. nachlassendem Bindegewebe (oft genetisch bedingt) können Adern durch die Haut scheinen.

Vererbung

Viele Venenprobleme können genetisch bedingt sein und bestimmte Erkrankungen der Blutgefäße hervorrufen oder begünstigen.

Langes, eingeschränktes Sitzen

Verreist man oft stundenlang im Sitzen oder arbeitet man den ganzen Tag im Büro, so beeinträchtigt das die Durchblutung. Dadurch kann es beispielsweise zur Thrombose kommen.

Bewegungsmangel

Bewegt man sich zu wenig, leidet ebenfalls die Blutzirkulation darunter und es kann ebenfalls zu Venenproblemen, wie z.B. Blutgerinnsel, kommen.

Häufiges Tragen einengender Kleidung oder Schuhe

Zu enge Kleidung und Schuhe sind ebenfalls Grund dafür, dass das Blut nicht richtig durch die Venen befördert wird.

Übergewicht (hoher BMI)

Bei Übergewicht ist meist der Cholesteringehalt im Blut zu hoch. Dies führt dazu, dass der Körper nicht richtig durchblutet werden kann. Das Risiko eine Venenerkrankung zu entwickeln, steigt hierbei enorm an.

Starker Wärmeeinfluss

Wärme soll die Blutgefäße vermeintlich erweitern. Das trifft jedoch nur auf Arterien zu, nicht auf die Venen. Außerdem wird das Blut durch das Schwitzen sogar etwas eingedickt und kann deshalb nicht richtig fließen. Man sollte Sonnenbäder und Saunen daher nur in Maßen genießen. Bei bereits bestehenden Venenproblemen sind diese gänzlich zu meiden.

Venenprobleme therapieren

Jede Venenerkrankung muss anders behandelt werden. Bei einem Venenklappendefekt hilft beispielsweise eine Kompressionstherapie mittels Kompressionsstrümpfen. So wird erreicht, dass die Venenklappen wieder besser schließen können und das Blut fließen kann.

Schildern Sie Ihrem Hautarzt München genauestens Ihre Beschwerden. Nach einer eingehenden Untersuchung kann er dann die für Ihr Venenproblem passende Therapie einleiten.

Venenleiden vorbeugen?

Viel Bewegung regt die Durchblutung an und hält die Blutgefäße fit. Außerdem hilft der eingeschränkte Konsum bzw. Verzicht von Rauchen und Alkohol. Bei erblichen Venenerkrankungen, die in Ihrer Familie vorkommen, sollten Sie sich in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen.

Jetzt beraten lassen

Venenprobleme können lebenslanger Begleiter sein – müssen Sie aber nicht. Mit der geeigneten Therapie lassen sich diverse Beschwerden und Krankheitsbilder lindern und sogar komplett heilen. Suchen Sie dazu meine Privatpraxis in München auf. Ich helfe Ihnen gerne weiter und sorgen für wieder mehr Lebensqualität.

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2020-08-31T17:06:45+02:00Allgemein|
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