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Privatpraxis am Maximiliansplatz

Es lohnt sich, früh nachzusehen Haarausfall behandeln in München

Haare fallen aus sehr verschiedenen Gründen aus. Jede Ursache verlangt eine andere Behandlung. Deshalb steht am Anfang die Abklärung: die Kopfhaut unter dem Auflichtmikroskop, bei Bedarf ergänzt um ein Blutbild.

Hinterkopf und Nacken einer Frau, das Haar locker hochgesteckt, feine Strähnen zeichnen sich im Gegenlicht ab

Ursachen

Warum Haare ausfallen

Etwa hundert Haare am Tag zu verlieren ist normal, denn jedes einzelne Haar durchläuft seinen eigenen Zyklus. Fällt deutlich mehr aus, lohnt sich die Frage nach dem Grund.

  • Anlagebedingt

    Die häufigste Form, fachlich androgenetische Alopezie. Bei Männern weicht der Haaransatz häufig zurück, bei Frauen wird das Haar meist im Scheitelbereich dünner. Auch bei Frauen kann die Haarlinie im Bereich der Schläfen zurückweichen. Die Form ist erblich bedingt und beginnt oft früher, als viele erwarten.

  • Über den ganzen Kopf verteilt

    Das Haar wird überall gleichmäßig dünner, im Befund heißt das diffuser Haarausfall. Dahinter stehen häufig eine durchgemachte Erkrankung, eine Hormonumstellung, ein Mangel oder eine Phase starker Belastung. Diese Form ist oft vorübergehend.

  • Kreisrund

    Scharf begrenzte kahle Stellen, die innerhalb weniger Wochen entstehen, während die Kopfhaut darunter unauffällig aussieht. Hier ist das körpereigene Abwehrsystem beteiligt. Der Fachbegriff dafür ist Alopecia areata, der kreisrunde Haarausfall.

  • Mit zeitlichem Abstand

    Nach einer schweren Erkrankung, einer Operation oder einer Geburt kann der Haarausfall mit einer Verzögerung von mehreren Wochen bis Monaten einsetzen. Dieses zeitliche Muster ist typisch für ein telogenes Effluvium. Der auslösende Faktor liegt häufig bereits einige Monate zurück.

  • Wenn die Kopfhaut mitspricht

    Rötung, Schuppung oder Juckreiz weisen auf eine Erkrankung der Kopfhaut hin, die den Haarausfall miterklärt. Dann wird zuerst diese behandelt.

  • Wenn auch die Nägel auffallen

    Veränderungen an Haaren und Nägeln können gemeinsam auftreten und wichtige Hinweise für die Diagnose geben. Bei entsprechendem Verdacht untersuche ich daher auch die Nägel.

Alle Leistungen werden als Privatleistung erbracht, für Privatversicherte und Selbstzahler.

Scheitel und Haaransatz einer Frau von oben vor hellem Hintergrund

Die Abklärung

Was die Kopfhaut zeigt

Am Anfang steht das Gespräch: Seit wann fallen die Haare aus, wie rasch, an welchen Stellen und was war in den Monaten davor? Allein der zeitliche Verlauf grenzt die möglichen Ursachen bereits deutlich ein.

Danach untersuche ich die Kopfhaut, nicht nur mit bloßem Auge. Die Trichoskopie ist eine Untersuchung mit dem Auflichtmikroskop. Sie zeigt vergrößert die Haarstruktur, die unterschiedlichen Haardurchmesser, die Follikelöffnungen und die Kopfhaut dazwischen. Die Untersuchung selbst ist schmerzfrei.

Ergänzend kommt ein einfacher Zugtest hinzu, bei dem sich zeigt, wie viele Haare sich gerade leicht lösen. Wenn der Verdacht auf eine innere Ursache besteht, kann eine Blutuntersuchung sinnvoll sein. Dabei werden unter anderem die Schilddrüsenwerte und der Eisenhaushalt untersucht.

Haut, Haare
und Nägel

Ablauf

So läuft die Haarsprechstunde

Unser Ziel ist es, Ihre Haare zu behalten. Dafür stehen mehrere Wege offen, von der Behandlung der Ursache bis zur Mesotherapie.

  1. Was vorausging

    Wann der Haarausfall angefangen hat, wie stark, ob es Phasen gab. Dazu Erkrankungen, Medikamente und einschneidende Ereignisse der letzten Monate.

  2. Die Untersuchung

    Ich untersuche die Kopfhaut, das Muster des Haarausfalls und die Haardichte. Je nach Befund beziehe ich auch Haut und Nägel in die Untersuchung ein, da Veränderungen dort zusätzliche Hinweise geben können.

  3. Die Trichoskopie

    Mit dem Auflichtmikroskop kann ich Haarstruktur, Haardichte und die Kopfhaut vergrößert beurteilen und dadurch wichtige Hinweise auf die Ursache des Haarausfalls gewinnen.

  4. Die Behandlung

    Ist geklärt, woher der Haarausfall kommt, besprechen wir die Möglichkeiten der Behandlung. Bei manchen Formen wächst das Haar von selbst wieder nach. Dann kann es sinnvoll sein, zunächst abzuwarten und die Entwicklung zu beobachten.

Behandlungswege

Was gegen Haarausfall hilft

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall. Entsprechend unterschiedlich fällt die Behandlung aus.

  • Was die Ursache verlangt

    Liegt ein Mangel vor, wird er ausgeglichen. Steht eine andere Erkrankung dahinter, wird zuerst diese behandelt. Für die anlagebedingte Form, die androgenetische Alopezie, gibt es Wirkstoffe, die den Verlauf verlangsamen.

  • Die Mesotherapie gegen Haarausfall

    Bei der Mesotherapie werden Wirkstoffe in kleinen Mengen unmittelbar in die Kopfhaut eingebracht, dorthin, wo die Haarwurzeln sitzen. Wir bieten sie als einen von mehreren Wegen an, meist begleitend zur Behandlung der Ursache. Ob sie in Ihrem Fall sinnvoll ist, hängt davon ab, welche Form des Haarausfalls vorliegt.

  • Zeit gehört dazu

    Haare wachsen langsam. Ein Haar durchläuft seinen Zyklus über Jahre. Ob eine Behandlung greift, zeigt sich deshalb erst nach Monaten. Bei den Kontrollen vergleichen wir, was sich seither verändert hat.

Ästhetische Verfahren
der Praxis

Häufige Fragen

Was oft gefragt wird

Welcher Arzt hilft bei Haarausfall?

Haarausfall ist ein Teilgebiet der Dermatologie, denn Haare und Haarfollikel gehören zur Haut. In der Haarsprechstunde beurteile ich deshalb sowohl die Kopfhaut als auch das Muster des Haarausfalls. Wenn der Befund auf eine mögliche innere Ursache hinweist, kann ergänzend eine Blutuntersuchung sinnvoll sein.

Wie viel Haarausfall ist normal?

Etwa hundert Haare am Tag. Die Zahl schwankt mit der Jahreszeit. Aussagekräftiger als das Zählen ist ohnehin etwas anderes: ob sich der Scheitel verbreitert hat, ob die Bürste voller ist als sonst und ob die Veränderung über Wochen anhält.

Was ist eine Trichoskopie?

Eine Untersuchung der Kopfhaut mit dem Auflichtmikroskop. Dabei werden die Haarstruktur, unterschiedliche Haardurchmesser, die Follikelöffnungen und die Kopfhaut vergrößert sichtbar. Die Befunde geben häufig wichtige Hinweise darauf, welche Form des Haarausfalls vorliegt. Die Untersuchung ist schmerzfrei, es wird nichts entnommen.

Kommen die Haare wieder?

Bei einigen Formen ja, ganz von selbst. Wenn das Haar nach einer Erkrankung, einer Geburt oder einer belastenden Phase ausgefallen ist, erholt sich der Haarzyklus meist wieder. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, die Regeneration zunächst abzuwarten. Je nach Ursache kann aber auch eine unterstützende Behandlung sinnvoll sein. Bei der anlagebedingten Form geht es eher darum, den Verlauf zu verlangsamen und möglichst viel von der vorhandenen Haardichte zu erhalten. Was in Ihrem Fall zu erwarten ist und ob eine Behandlung sinnvoll ist, ordne ich nach der Untersuchung ein.

Wird bei Frauen anders untersucht als bei Männern?

Die Untersuchung selbst läuft nach den gleichen Prinzipien ab, das Muster des Haarausfalls kann sich jedoch unterscheiden. Bei Frauen zeigt sich eine anlagebedingte Ausdünnung häufig im Scheitelbereich, kann aber auch die Schläfenregion betreffen. Hormonelle Veränderungen können bei Frauen eine Rolle spielen. Deshalb frage ich gezielt nach hormonellen Veränderungen, wenn dies für den Befund relevant ist.

Was kostet die Haarsprechstunde?

Der Termin ist eine Privatleistung. Sein Umfang hängt davon ab, ob es bei Gespräch und Untersuchung bleibt oder ob eine Blutuntersuchung dazukommt. Kommt später eine Behandlung hinzu, wird sie gesondert besprochen.

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