Privatpraxis am Maximiliansplatz
Wenn Deo längst nicht mehr reicht Hyperhidrose-Behandlung in München
Übermäßiges Schwitzen lässt sich behandeln. Meist mit gutem Ergebnis. Zuerst kläre ich, ob eine Ursache dahintersteckt. Daraus ergibt sich, welche Behandlung zu Ihnen passt.
Wo es auftritt
Wenn Schwitzen zur Last wird
Schwitzen ist lebensnotwendig, es schützt den Körper vor Überhitzung. Von einer Hyperhidrose spricht man, wenn es weit über das hinausgeht, was die Wärmeregulierung braucht.
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Die Achseln
Die Stelle, an der die meisten Betroffenen Hilfe suchen. Auf der Kleidung ist es nicht zu übersehen. Viele richten Farbwahl und Alltag danach aus. Hier sind die Behandlungsmöglichkeiten besonders gut untersucht.
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Hände und Füße
Feuchte Handflächen beim Händedruck, feuchte Sohlen im Schuh. Für diese Stellen gibt es eigene Wege, die sich von denen an der Achsel unterscheiden.
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Stirn und Gesicht
Schweiß, der schon bei geringer Anstrengung an der Stirn steht. Auch dafür gibt es Möglichkeiten, die wir im Erstgespräch miteinander abwägen.
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Rücken und Brust
Auch am Rumpf dringt der Schweiß durch die Kleidung. Für größere Flächen wägen wir die Möglichkeiten gemeinsam ab.
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Wenn etwas anderes dahintersteht
Vermehrtes Schwitzen kann Zeichen einer anderen Erkrankung oder Begleiterscheinung eines Medikaments sein. Nächtliches Schwitzen und ein später Beginn sind Hinweise darauf.
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Nicht heilbar, aber behandelbar
Heilen lässt sich eine Hyperhidrose nicht. Wie viel Ihre Schweißdrüsen abgeben, lässt sich dagegen sehr wohl beeinflussen. Genau da setzen wir an.
Alle Leistungen werden als Privatleistung erbracht, für Privatversicherte und Selbstzahler.
Die Einordnung
Der Weg zur Diagnose
Es gibt keinen Laborwert, der eine Hyperhidrose beweist. Die Einordnung entsteht aus dem Gespräch, aus dem Befund und, wo es weiterhilft, aus zwei einfachen Untersuchungen.
Die eine färbt den betroffenen Bereich an, sodass sich die Grenzen sichtbar abzeichnen. Der Jod-Stärke-Test nach Minor hilft vor allem dann, wenn nicht klar ist, wie weit der betroffene Bereich reicht. Die andere misst die Schweißmenge, indem sie den Schweiß auf einem Filterpapier auffängt und wiegt.
Mindestens ebenso wichtig ist eine zweite Frage: Wie stark schränkt Sie das im Alltag ein? Dafür gibt es kurze Fragebögen. Die Antwort darauf bestimmt die Behandlung mit. Denn eine Hyperhidrose wird nicht über eine Schweißmenge definiert, sondern darüber, dass das Schwitzen seine eigentliche Aufgabe überschreitet.
Wenn die Hautselbst betroffen ist
Ablauf
Von der Diagnose zur Behandlung
Es geht darum, Ihnen ein Stück Unbefangenheit zurückzugeben.
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Ihre Schilderung
Was Sie mir erzählen, ist der wichtigste Teil: seit wann das Schwitzen besteht, an welchen Stellen und wie stark es Ihren Alltag prägt.
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Der Befund
Wie weit reicht der betroffene Bereich und passt das Muster zur häufigsten Form? Dabei kläre ich mit, ob eine andere Erkrankung dahintersteht.
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Ihre Behandlung
Die Möglichkeiten reichen von einem wirksamen Antitranspirant bis zur Injektionsbehandlung. Was für Sie infrage kommt, besprechen wir gemeinsam.
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Das Ergebnis
Die meisten Patienten bemerken eine deutliche Verbesserung. Ich freue mich, wenn Sie mir berichten, was sich getan hat.
Behandlungswege
Was gegen übermäßiges Schwitzen hilft
Die Behandlung folgt einem Stufenschema. Wir beginnen sanft und steigern nur dann, wenn es nötig ist.
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Der erste Schritt
Antitranspirantien mit Aluminiumsalzen reduzieren die Schweißabgabe, indem sie die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen vorübergehend verengen. Aufgetragen werden sie abends, wenn die Schweißproduktion geringer und die Haut trocken ist. So können die Aluminiumsalze ihre Wirkung besser entfalten. Für einen Teil der Betroffenen genügt das bereits.
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Botulinumtoxin an den Achseln
Reicht die äußerliche Behandlung nicht aus, kommt an den Achseln eine Behandlung mit Botulinumtoxin infrage, häufig auch als „Botox“ bezeichnet. Der Wirkstoff hemmt vorübergehend die Signalübertragung vom Nerv zur Schweißdrüse und reduziert dadurch die Schweißproduktion. Für die Behandlung der axillären Hyperhidrose ist dieses Verfahren besonders gut untersucht.
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Wenn es nicht die Achsel ist
Was an den Achseln hilft, passt nicht überall. Für Hände und Füße kommt die Leitungswasser-Iontophorese infrage, ein Verfahren, bei dem schwacher Gleichstrom über ein Wasserbad auf die betroffenen Hautbereiche einwirkt. Welcher Weg für Sie sinnvoll ist, besprechen wir im Erstgespräch.
auch gegen Falten
Häufige Fragen
Was oft gefragt wird
Was hilft bei Hyperhidrose?
Der Weg beginnt mit dem, was von außen wirkt: Antitranspirantien mit Aluminiumsalzen, abends aufgetragen. Genügt das nicht, ist an den Achseln Botulinumtoxin die nächste Stufe, bekannter unter dem Namen Botox. Für Hände und Füße kommt die Leitungswasser-Iontophorese infrage. Welche Stufe für Sie sinnvoll ist, ergibt sich aus dem Befund und daraus, was Sie bereits versucht haben.
Ab wann ist Schwitzen zu viel?
Es gibt keine Grenze in Millilitern, ab der es krankhaft wird. Ausschlaggebend ist, ob das Schwitzen über die Wärmeregulierung hinausgeht und ob es Sie einschränkt. Die häufigste Form beginnt meist schon in der Schulzeit und betrifft beide Körperseiten gleich stark. Nachts kommen die Schweißdrüsen zur Ruhe.
Beteiligt sich meine Versicherung an der Behandlung der Achseln?
Bei gesicherter Hyperhidrosis axillaris tun das viele private Krankenversicherungen. Gesichert heißt: Die Diagnose ist gestellt und dokumentiert, wo nötig gestützt auf eine entsprechende Untersuchung. Diesen Teil übernehme ich. Ob Ihr Tarif eine Beteiligung vorsieht, erfahren Sie in Rücksprache mit Ihrer Versicherung.
Wie lange bleibt das Ergebnis?
Bei der Injektionsbehandlung an den Achseln über mehrere Monate hinweg, danach kehrt die Schweißbildung allmählich zurück. Üblicherweise sind ein bis zwei Behandlungen im Jahr nötig. Wie lange es im Einzelfall anhält, hängt von der Ausprägung ab.
Kann übermäßiges Schwitzen ein Zeichen für etwas anderes sein?
Ja, das kommt vor. Deshalb frage ich danach. Ein später Beginn, Schwitzen am ganzen Körper oder Schwitzen in der Nacht passen nicht zur häufigsten Form der Hyperhidrose. Dann schaue ich genauer hin. Auch Medikamente kommen als Grund infrage. Ergibt sich ein solcher Hinweis, kläre ich ihn ab, bevor behandelt wird.
Was kostet die Behandlung bei starkem Schwitzen?
Die Kosten tragen die private Versicherung oder Sie selbst. Ihre Höhe richtet sich danach, welche Stellen behandelt werden und welcher Weg gewählt wird. An den Achseln beteiligen sich private Krankenversicherungen häufig, sobald die Diagnose gesichert ist. Ein Anruf bei Ihrer Versicherung schafft dazu vorab Klarheit.
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